„Hegel mit Lukács umdenken“

Kurzexposé zur Dissertation

Hassan Maarfi Poor 

Meine Dissertation ist eine philosophische, marxistische Auseinandersetzung mit der Frage der Ökonomie bei Hegel. Mit Hilfe Georg Lukács‘ möchte ich mich insbesondere mit Hegels ökonomischen Schriften auseinandersetzen, um zu verstehen, inwiefern Hegel in der Tradition der vormarxistischen Philosophie verortet werden kann und welche Vorstellung Hegel von einer emanzipierten Gesellschaft hat.

Dabei muss die Frage der Ökonomie sowohl bei Hegel als auch bei Marx genauer diskutiert werden und Hegels Begriff der Ökonomie mit seinen VordenkerInnen, seinen zeitgenössischen DenkerInnen wie Smith und Ricardo sowie seinen NachfolgerInnen kontrastiert werden. Hierzu werden in der Arbeit insbesondere anhand von Lukács‘ entsprechenden Schriften unterschiedliche Aspekte diskutiert, darunter Hegels Umgang mit der Französischen Revolution, die Frage des Liberalismus und sein Umgang mit Eigentum in der bürgerlichen Gesellschaft.

Zentral ist dabei, die umfangreiche Fragestellung der Arbeit in ihre Bereiche zu unterteilen. Anhand welcher Kategorien und Merkmale lassen sich die politische Ökonomie und ihre Kritik analysieren? Wie stehen Hegels und Marx‘ Vorstellung zu diesen Kategorien in Bezug zueinander und wie können wir sie als Rekonstruktionen der Wirklichkeit verstehen?

Die Dissertation ist eine theoretische Arbeit, die jedoch durch ihren historisch-materialistischen Ansatz niemals den Bezug zur empirischen Wirklichkeit ausblenden kann. Wie die Wirklichkeit auf unsere Wahrnehmung wirkt, wirken unsere Vorstellungen und Theorien auch auf die Wirklichkeit.

Den roten Faden der Arbeit bildet die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kategorien der politischen Ökonomie: Arbeit, Wert, Geld, Ware, Recht, Freiheit und Notwendigkeit, Entäußerung, Eigentum, Werkzeug und Sprache, Bewusstsein und Selbstbewusstsein. Anhand dieser Kategorien können Hegels und Marx‘ Betrachtungen mithilfe von Lukács‘ Ausführungen erarbeitet, diskutiert und miteinander in Bezug gesetzt werden. Diese zentralen Kategorien leiten sich aus unterschiedlichen Werken Hegels, Marx‘ und Engels‘ sowie Lukács‘ ab. Ihre Auswahl wird in der Dissertation anhand dieser Werke erarbeitet und begründet.

Meine Dissertation ist eine theoretische und philosophische Arbeit, die durch ihren historisch-materialistischen Ansatz von Marx und Lukács, Hegels Analyse in Bezug auf die Ökonomie neu denkt. Mit Hilfe Georg Lukács‘ möchte ich mich insbesondere mit Hegels ökonomischen Schriften auseinandersetzen, um zu verstehen, inwiefern Hegel in der Tradition der Vormärz- und vormarxistischen Philosophie verortet werden kann und welche Vorstellung Hegel von einer emanzipierten Gesellschaft hat.

Den roten Faden der Arbeit bildet die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kategorien der politischen Ökonomie: Arbeit, Wert, Geld, Ware, Recht, Freiheit und Notwendigkeit, Entäußerung, Eigentum, Werkzeug und Sprache, Bewusstsein und Selbstbewusstsein. Anhand dieser Kategorien können Hegels und Marx‘ Betrachtungen mithilfe von Lukács‘ Ausführungen erarbeitet, diskutiert und miteinander in Bezug gesetzt werden. Diese zentralen Kategorien leiten sich aus unterschiedlichen Werken Hegels, Marx‘ und Engels‘ sowie Lukács‘ ab. Ihre Auswahl wird in der Dissertation anhand dieser Werke erarbeitet und begründet. Dabei muss die Frage der Ökonomie sowohl bei Hegel als auch bei Marx genauer diskutiert werden und Hegels Begriff der Ökonomie mit seinen VordenkerInnen, seinen zeitgenössischen DenkerInnen wie Smith und Ricardo sowie seinen NachfolgerInnen kontrastiert werden. Anhand von Lukács‘ Arbeiten soll der Unterschied Hegels zu anderen VertreterInnen der deutschen idealistischen klassischen Philosophie und zu den VertreterInnen der Nationalökonomie wie Adam Smith und A. Stewart herausgearbeitet und untersucht werden, inwieweit Hegel den Standpunkt der Nationalökonomie oder klassischen politischen Ökonomie und des Liberalismus überwindet. Lukács‘ Monografie zum jungen Hegel erläutert unterschiedliche Aspekte der Hegelschen Philosophie, die damals nicht bekannt waren. Eine intensive Forschung über die Auseinandersetzung Hegels mit der Ökonomie fehlt in der linken Hegel-Forschung trotz Lukács‘ beachtlicher Arbeiten. Als ergänzender Vergleich zur Lukács‘ Monografie „Der junge Hegel“, wo zum ersten Mal in der Geschichte der Hegelforschung die ökonomischen Schriften Hegels auf theoretischer Ebene diskutiert werden, werde ich in meiner Dissertation Priddats Buch „Hegel als Ökonom“ diskutieren.

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